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Alles und das jetzt – Ideen und Projekte sortieren

Wie soll man sich entscheiden, wenn es so viele großartige Dinge gibt, mit denen man sich beschäftigen kann? Da etwas ausprobieren, hier etwas lernen, etwas spannendes auf YouTube gesehen… Und am Ende hat man mal wieder überhaupt nichts angefangen, geschweige denn vorangebracht.

Was kann man dagegen tun?

Als vielinteressierter Mensch wird einem das wahrscheinlich immer wieder passieren, aber wenn ich an so einem Punkt angelangt bin, fange ich an, meine Projekte zu sortieren und dadurch zu priorisieren.

Wie geht das? Ganz banal – ich schreibe sie alle auf. Egal ob das etwas für die Selbständigkeit ist oder Freizeitprojekt wie Ukulele oder Mangas zeichnen lernen. Dazu benutze ich diese Tabelle: Projekt-Priorisierer

Bei jedem Projekt, jeder Aufgabe frage ich mich, ob ich dafür 100% Energie habe. Wenn ich das bejahe, kommt die Aufgabe in Spalte eins von drei mit dem Titel „Hell, yes!“ (die Begriffe habe ich vom ursprünglich britischen inzwischen amerikanischen Coach Rich Litvin übernommen). Auf deutsch würde ich „Ja, na klar!“ sagen.

Merke ich ein Zögern, ein Abflachen der Energie, kommt das Projekt entweder direkt in die zweite Spalte „Hell, no!“ („Nein, auf keinen Fall!“) oder, wenn ich nicht ganz sicher bin, in die „Maybe/Vielleicht“-Spalte.

Habe ich alles gelistet, muss ich mir Gedanken über diese letzte Spalte, meine „Vielleicht“-Projekte machen. Stehe ich doch zu 100% dahinter und habe die Energie damit weiterzumachen oder nicht. Wenn diese Spalte aufgeräumt ist, ist alles klar. Ich habe mit Sicherheit eine Menge Projekte geparkt, die nice to have gewesen wären, und ich habe die Energie freigesetzt, die ich brauche, um mit meinen anderen Ideen voranzukommen.

Foto von Anete Lusina von Pexels